Philipp Schneider: "Ich wollte unbedingt finishen!"
Ein gediegen Maß an realistischer Selbsteinschätzung und die Wahl der richtigen Klasse entscheiden schon bei der Anmeldung, ob die 'Red Bull Romaniacs' ein entbehrungsreiches Erlebnis oder ein nicht enden wollender Überlebenskampf wird. Philipp Schneider hat für sein rumänisches Debut gleich die stärkste Klasse 'Gold' gewählt und ist damit gold-richtig gelegen. Der 26jährige Vorarlberger hat viel gelernt, viel gekämpft und viel geleistet. Bei seinem Gold-Debut konnte sich der Mann aus Vandans unter 27 gestarteteten Profis auf Platz 19 klassieren.

Auf der Homepage des 'Enduroteam Vorarlberg' hat Philipp Schneider ein sehr lesenswertes Tagebuch über seine erste 'Romaniacs' angelegt.

Die beiden Österreicher in der Gold-Klasse: Lars Enöckl (l) und Philipp Schneider (r) im Prolog-Finale.

"Nach der Halbzeit dachte ich mir, wie ich das nur schaffen soll", schreibt Schneider über den ersten Offroad-Tag: "Es war extrem schwer und brutal anstrengend." Die ersten beiden Tage in den Karpaten haben die beiden wichtigsten Fragen Schneiders gründlich beantwortet: Erstens ist GPS-Erfahrung wichtig, auch wenn die Race-Tracks an sich sehr gut markiert sind. Und zweitens ist Philipp Schneider in der Gold-Klasse richtig aufgehoben. Der Schwierigkeitsgrad war für den trial-erfahrenen Vorarlberger teils grenzwertig, letztendlich aber immer machbar. "Ich habe Blut geschwitzt und ich wollte unbedingt die Romaniacs in Gold finishen", schreibt Schneider über die letzte Offroad-Etappe. (quelle: enduroteam vorarlberg)

LINK: Philipp Schneiders 'Romaniacs'-Tagebuch beim 'Enduroteam Vorarlberg'

LINK: Red Bull Romaniacs

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