Die Rally hat geendet, wie sie begonnen hat: sehr heftig. Auch am vierten und letzten Offroad-Tag wurden die Starter der “Red Bull Romaniacs” nicht geschont.

Der Niederösterreicher Dieter Rudolf versuchte, sich diesen letzten Kraftakt möglichst gut einzuteilen. Denn die Energiespeicher des X-GRIP Racing Piloten wurden während der Renn-Woche mehrmals bis tief in den roten Bereich beansprucht. Vor allem eine Lebensmittelvergiftung hatte ihm auf der zweiten Etappe zu schaffen gemacht. Zwar konnte er sich unter Krämpfen ins Ziel kämpfen, die Kraftreserven blieben aber beschränkt. Die Hitze tat ihr übriges dazu.

Und so ist Dieter Rudolf mehr als zufrieden, in der Endabrechnung inmitten der WM-Starter den 11. Platz erobert zu haben. Es ist sein bisher bestes Ergebnis bei der “Red Bull Romaniacs”.

Dieter Rudolf auf dem Weg zu seinem besten Resultat bei der “Red Bull Romaniacs”.

Dieter Rudolf: “Ich bin mega happy, dass ich die ‘Red Bull Romaniacs’ trotz aller Schwierigkeiten gefinisht habe. Es macht mich stolz, dass ich das durchgezogen habe. Der letzte Tag war noch einmal sehr hart. Manche Passagen waren wieder extrem. Und bei einigen Hindernissen denke ich, dass sie schon zu gefährlich waren – im wahrsten Sinn des Wortes zu nah am Abgrund. Ich denke, es gäbe tausend andere Möglichkeiten, echt schwierige Passagen in die Strecke zu nehmen, die aber nicht so gefährlich sind. Aber ich bin froh, dass ich das alles gut überstanden und das Ziel erreicht habe. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Platz 11 passt auf alle Fälle.”

STORY: Schlechtes Gefühl, gute Position. Dieter Rudolf bei der “Red Bull Romaniacs” auf Kurs Top 10 (Juli 2022)

photos (c) Benedikt Holzer