Ende Mai wechselte KTM-Rally-Star Laia Sanz das Metier und die Motorisierung. Nicht ihr 4-Takt-Rally-Dampfhammer sondern ein geschmeidiger Zweitakter war die Waffe der Wahl, als die Spanierin antrat, um den Erzberg zu bezwingen. 1800 Piloten wollten das auch, Sanz war eine von 34 Frauen. Sie wollte die Erste in der 25jährigen Geschichte des ‘ErzbergRodeo’ sein, die das Ziel erreicht.

Laia Sanz: „Ich werde wiederkommen – mit mehr Erfahrung und besser vorbereitet.“

Nur 16 haben das Ziel erreicht, für Laia Sanz ist das Vier-Stunden-Zeitlimit bei CheckPoint 20 abgelaufen. Dass sie dennoch zu den besten 30 beim ‘Red Bull Hare’ Scramble gehört, ist weniger ein Trost, vielmehr ein Ansporn, wieder zu kommen und es noch einmal zu versuchen.

Laia Sanz: “Wenn ihr mich am Sonntag nach dem Rennen gefragt hättet, hätte ich ‚auf keinen Fall‘ gesagt. Jetzt ist die Antwort ‚ja, bestimmt‘. Tatsächlich werde ich all das sogar vermissen. Das ErzbergRodeo hat etwas Magisches an sich. Die Atmosphäre ist unverwechselbar. Und, was am Wichtigsten ist, Hard Enduro macht einfach Spaß. Und ich hatte bereits bei der Vorbereitung so viel Spaß. Zugegeben: Am Anfang hasste ich die Sache, wurde aber schnell süchtig. Ich werde also wiederkommen – mit mehr Erfahrung und besser vorbereitet. Das einzige Problem ist, dass das Rennen von Jahr zu Jahr länger und schwieriger wird. (Erzberg-Mastermind) Karl Katoch ist zwar ein netter Kerl, aber ein bisschen verrückt.” (quelle: ktm blog)

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